SEIT 1930

Teetradition

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Bio Tees

Sie finden alle Tees aus biologischem Anbau auch unter der zusätzlichen Rubrik "Bio-Qualität" aufgelistet. Dieses Sortiment wird nach Möglichkeit ausgebaut.

Nachhaltigkeit

Wir verpacken praktisch ausschliesslich in Beutel aus Papier mit biologisch abbaubarer Folie. Für den Versand der Bestellungen werden nach Möglichkeit Verpackungmaterialien wiederverwendet.

Unsere Kategorien

Von kräftigem Schwarztee bis zu blumigem Früchtetee

Schwarztee
Schwarztee

Schwarztee

Grüntee
Grüntee

Grüntee

Rooibos
Rooibos

Rooibos

Kräutertee-Mischungen
Kräutertee-Mischungen

Kräutertee-Mischungen

Früchtetee-Mischungen
Früchtetee-Mischungen

Früchtetee-Mischungen

Über Tee

Aufbewahrung und Haltbarkeit von Tee

Bewahre dein Tee dunkel, kühl und in einer aromafesten Verpackung auf. 
Tee niemals in der Nähe von Aroma abgebenden Stoffen aufbewahren, sondern geschmacksneutral. Kräuter- und Früchtetees mit einem feinen/zarten Duft (z.B. Melissen- oder Kamillentee) nicht neben kräftig riechenden Sorten wie Pfefferminztee oder aromatisierte Kräuter- und Früchtetees lagern, auch nicht neben Kaffee, Gewürze, Knäcke, Müsli etc. 
Tee gehört nicht in den Kühlschrank, da er anfangen könnte zu schimmeln.

 

Faustregel: Tee kann problemlos 2 Jahre aufbewahrt werden.
Jedoch:

Tee wird im Allgemeinen nicht schlecht. Bei sachgemäßer Lagerung verdirbt er auch nicht. 
Tee sollte trocken, dunkel und luftdicht gelagert werden.
Wenn er im Laufe der Zeit feucht wird, könnte im schlimmsten Falle Schimmel entstehen.
Wenn er zu hell gelagert wird, kann er sich leicht verfärben. Das beeinträchtigt eventuell den Geschmack, ist aber unschädlich.
Wenn er offen gelagert wird, kann er sein Aroma verlieren. Dann ist der Geschmack weg.
Die Wirkstoffe würden sich ebenfalls verändern, nicht aber die dem Tee eigenen Gerbstoffe, so dass ein gewisser Tee-Charakter immer erhalten bleibt.
Also probieren schadet nichts. Der Geschmack entscheidet. Nur vorher auf Schimmel und sichtbare Veränderungen kontrollieren.

Schwarztee

Schwarztee ist die Pflanze Camelia sinensis, die fermentiert zum bekannten Schwarztee wird.

Gut zu wissen: Tee-Koffein ist im Gegensatz zu Kaffee-Koffein verträglicher, weil das Koffein im Tee an Gerbstoffe gebunden ist, welche die Wirkung verzögern. Der Körper muss so nicht gleich eine geballte Ladung Koffein verarbeiten. Dadurch macht Tee-Koffein auch länger wach. Schwarztee kann noch mehr als aufputschen. Die sekundären Pflanzenstoffe Katechine und Theaflavine wirken kreislaufunterstützend und vermindern schädliche freie Radikale im Körper, Theophyllin und Theobromin haben unter anderem eine anregende Wirkung auf die Atmung, die Herztätigkeit und die Blutgefässe. Allerdings profitiert davon mehr, wer den Tee pur trinkt. Milch neutralisiert einen Teil des heilsamen Effekts.

Zubereitung: Ein schwarzer Tee, der allein der Anregung dient und darum seine Gerbstoffe behält, braucht nach dem Aufgießen lediglich drei Minuten. Zieht man allerdings den beruhigenden Aspekt vor, dann sollte man der Brühphase mindestens fünf Minuten gönnen. Erst danach haben sich sämtliche Gerbstoffe aufgelöst und der gewünschte Effekt stellt sich ein.

Quelle: Drogistenstern

Grüntee

Grüntee stammt wie der Schwarztee von der Pflanze Camelia sinensis, hier werden die Blätter jedoch nicht fermentiert

Gut zu wissen: Für die Gesundheit am besten ist der grüne Tee. Er punktet mit seinem hohen Anteil an Katechinen. Weiter enthält Grüntee Koffein und reichlich Vitamine. Zum einen die B-Vitamine, die eine grosse Rolle im Stoffwechsel spielen, zum anderen Vitamin C, das beispielsweise die Zellaktivität stimuliert und das Immunsystem unterstützt.

Zubereitung: Nicht einig ist sich die Teegemeinschaft über die beste Aufgiesstemperatur. Manche sagen, Grünteeblätter sollten bei einer Wassertemperatur von 100 Grad zwei bis vier Minuten ziehen. Das löst gesundheitsfördernde Stoffe heraus. Auf geschmacklicher Ebene rät man bei grünem Tee aber zu kalkarmem Teewasser, das beim Aufgiessen nicht heisser ist als 80 Grad. So wird der Tee weniger herb und bitter. Zudem hat er fast ebenso viele gesundheitliche Vorteile.

Tipp: Fügen Sie grünem Tee einen Spritzer frische, unbehandelte Zitrone hinzu. Vitamin C schütze die Katechine im Blutumlauf länger vor Zerfall. Weiter besitzen Grün- wie auch Schwarztee Mineralstoffe und Spurenelemente. Darunter Fluor, Zink, Kalzium und Kalium. Diese regen den Stoffwechsel an und halten ihn in Gang.

Quelle: Drogistenstern

Kräuter- und Rooibos-Tee

Gut zu wissen: Auch Kräutertees sind sehr gesund. Kräutertee besteht aus getrockneten Pflanzenteilen verschiedener Kräuter wie Pfefferminze, Thymian oder Salbei. Da Kräutertees kein Koffein enthalten, eignen sie sich hervorragend für Kinder, auch vor dem Schlafengehen. Zwei Liter Kräutertee pro Tag sind völlig unbedenklich.

Vor allem der vitaminreiche Rooibos-Tee eignet sich gut als Dauergetränk. Dieser enthält nur wenige Gerbstoffe, die vom Körper manchmal schwer abgebaut werden und verstopfend wirken können. Das macht ihn bekömmlich.

Je nach Zutaten schmecken Kräutertees anders, und auch die Wirkung auf Körper und Geist hängt von den jeweiligen Kräutern ab.

Zubereitung: Die Zubereitung von Kräutertee ist je nach Ziel unterschiedlich. Grundsätzlich macht man am besten einen Aufguss. Dazu ein bis zwei Teelöffel Kräuter oder den Beutel in die Tasse geben und mit kochendem Wasser übergiessen. Für eine heilende Wirkung rund zehn Minuten ziehen lassen damit die gesundheitsfördernden Stoffe in den Aufguss übergehen.

Quelle: Drogistenstern, ms

Früchtetee

Gut zu wissen: Früchtetees bestehen je nach Sorte aus Früchten, Blättern oder Blüten. Es gibtsie in den verschiedensten Variationen. Meistens bestehen sie aus einer Grundmischung wie Apfel, Hagebutte und Hibiskus. Manchen Menschen wiederstrebt der säuerliche Geschmack, den viele Früchtetees an sich haben. Sorten ohne Hagebutte und Hibiskus lösen meistens das Problem. Im Teehaus finden sich Früchtetees unter anderem mit Beeren, Apfel und Birnenstücken. Sie schmecken süss, ganz ohne Zucker. Nach längerer Ziehzeit setzt sich bei solchen Mischungen die fruchtige Süsse immer mehr durch.

Zubereitung: Pro Liter sind 15 bis 25 Gramm Früchte bei etwa acht Minuten Ziehzeit empfehlenswert. Da Früchtetee kein Koffein enthält, ist er für Gross und Klein zu jeder Tages- und Nachtzeit geniessbar.

Quelle: Dogistenstern, ms

Unsere traditionsreiche Geschichte

Gegründet wurde das Teehaus um 1930/31 von Anna Stern-Wälti in Langenthal, weil ihr Mann, der Pfarrer war, seine Stelle verlor. Aus der Not heraus gründete sie eine Firma, die Kaffee und Tee verkaufte, inklusive einer Kaffeerösterei.

Es wurde vor allem der Pfr.-Stern’s Familienkaffee hergestellt und hauptsächlich an Heime und Pensionen verkauft. Dieser Familienkaffee war ein Kaffee-Surrogat, deshalb der Name Familienkaffee, auch Kinder durften ihn trinken. Handels-Vertreter bereisten das Land und verkauften Kaffee und Tee an Pensionen, Heime und Private.

Später existierte viele Jahre ein Laden, das «TEEHAUS STERN», in Solothurn am Riedholzplatz.

Seit 1991 gibt es keinen TEEHAUS STERN Laden mehr und die Tees werden nur noch im kleineren Rahmen auf Bestellung oder im Versand verkauft. 2010 wurde der erste Online-Shop aufgeschaltet. Immer blieb das Teehaus aber in der Familie Stern.

Seit 2008 ist Mirjam Sigg-Stern, Drogistin aus Meisterschwanden, Inhaberin des TEEHAUS STERN.

Die Philosophie bleibt bestehen: ein kleines, aber feines Sortiment und eine individuelle, schnelle Bedienung des Kunden.

Mehr über die Geschichte vom Teehaus Stern erfahren

Gegründet wurde das Teehaus um 1930/31 von Anna Stern-Wälti, der zweiten und wesentlich jüngeren Ehefrau von Pfarrer Theodor Stern (1864-1943) in Langnau i.E. Theodor Stern kam zur Einsicht, dass man nur erwachsene Menschen taufen dürfe, also keine Kinder. Dadurch verlor er seine Pfarrstelle. Er wurde Bezirkshelfer in Langenthal, eine sehr schlecht bezahlte Stelle. Um das sehr kleine Einkommen aus der Pfarrhelfer-Rente etwas aufzubessern, gründete Anna Stern ein Kaffee- und Teegeschäft. In Langnau entstand eine kleine Kaffeerösterei, die bis in die sechziger Jahre betrieben wurde, also zu einer Zeit, da Anna Stern bereits bei ihrem Stiefsohn Richard in Solothurn wohnte. Zuerst hiess die Firma: Theo Stern, Kaffee und Kaffeesurrogate, Langnau i.E. Später wurde sie unbenannt in: Anna Stern, Langnau i.E.

Die Preisliste von 1933 sah so aus:

  • Kaffee geröstet: Fr. 3.00–5.40 pro kg
  • Pfarrer Sterns Hotelmischung: Fr. 4.40 pro kg
  • Pfarrer Sterns Familien-Kaffee: Fr. 4.00 pro kg
  • Pfarrer Sterns Feigenessenz (Feigenkaffee): Spezial-Prospekt
  • Pfarrer Sterns Kaffee-Zusatz «Stella»: Spezial-Prospekt
  • Reine Zuckeressenz, vollständig löslich: Fr. 2.40 pro kg
  • Holländ. Cacao in vorzüglicher Qualität: Fr. 3.40 pro kg
  • Tee Ceylon Orange Pekoe (erste Pflückung): Fr. 10.00 pro kg
  • Kraushaars Brombeerblätterteee: Fr. 8.00 pro kg
  • Feinstes Speiseöl: Fr. 1.80 – 2.20 pro kg

Es wurde hauptsächlich der Pfr.-Stern’s Familienkaffee hergestellt und hauptsächlich an Heime und Pensionen verkauft. Dieser Familienkaffee war ein Kaffee-Surrogat, deshalb der Name Familienkaffee, auch Kinder durften ihn trinken. Handels-Vertreter bereisten das Land und verkauften Kaffee und Tee an Pensionen, Heime und Private. In späteren Jahren betätigte sich sogar auch Pfr./i.R Theodor Stern persönlich als Handelsreisender. Im September 1938 geriet das Geschäft in arge finanzielle Probleme, als der Vertreter für das Emmenthal 2000 Franken veruntreute.

Der Sohn von Theodor Stern, Richard Stern (1905-1980) lebte in Solothurn, wo er bei der Fa. Autophon an der Entwicklung von Radios arbeitete. Anna Stern, die zusammen mit Richard in Solothurn wohnte, reiste bis zur Auflösung der Rösterei jede Woche nach Langnau, um die anstehenden Arbeiten zu erledigen.

Das Geschäft wurde dann nach Solothurn gezügelt, wo am Riedholzplatz ein geeignetes Lokal gefunden wurde. Nach dem Tod von Anna Stern, betrieb Richard den Handel. Die Frau eines Autophon-Mitarbeiters, Frau Hella Fischbach, half ihm bei der Bearbeitung der Bestellungen. Das Angebot an Tee vergrösserte sich stark, 4 verschiedene Kaffee-Surrogate und 1 Cickorien-Kaffezusatz blieben noch im Sortiment. Bohnenkaffee wurde nicht mehr verkauft.

Am 14. Juni 1980 starb Richard Stern völlig unerwartet. Da das Erbschaftsamt Solothurn das Geschäft als wertlos taxierte, übernahm Peter Stern, der Sohn eines Cousins von Richard Stern, vorerst zusammen mit seinem Bruder Karl das TEEHAUS STERN & CO. am Riedholzplatz. Dies war aber nur möglich, weil Frau Fischbach das Geschäft weiter betreute. Sie nahm die Bestellungen entgegen, schrieb Rechnungen und besorgte den Versand. Alles ging so weiter wie vorher, selbst als Dr. Wacek das Lokal am Riedholzplatz für sein Labor selbst benötigte, fand Frau Fischbach im Wohnblock, in dem ihre Tochter wohnte, eine neue Unterkunft.

1991 wollte sich Frau Fischbach, beinahe 11 Jahre nach dem Tod von Richard Stern, von der Arbeit für das Teehaus entlasten. Folglich wurde das Firmen-Inventar nach Herisau überführt, dem Wohnort von Peter Stern. Es ist Frau Fischbach zu verdanken, dass sich die Geschäfts-Philosophie kaum je wesentlich geändert hat. Es ist in heutiger Zeit eine äußerst seltene Art, um ein Geschäft zu führen, denn der Kunde soll sich noch als König fühlen. Dank minimalen Unkosten, vernünftigen Preise bei guter Qualität und schnelle Lieferungen, ist eine treue Kundschaft vorhanden.

Zu Beginn des Jahres 2005 übernahm Patricia Stern in Herisau das Geschäft und seit Oktober 2008 ist Mirjam Sigg-Stern, Drogistin aus Meisterschwanden, Inhaberin des TEEHAUS STERN.

Aargauer Zeitung: Das Teehaus Stern ist seit 90 Jahren Familiensache: Wie diese Aargauerin dazu kam

Mirjam Sigg betreibt den Onlineshop Teehaus Stern von Meisterschwanden aus. Das Geschäft existiert schon seit 90 Jahren. Sie erzählt, wie sie dazu kam und was die Geschäftsidee mit der Kündigung eines Pfarrers zu tun hat. 

Wenn Mirjam Sigg heute in der kleinen Werkstatt neben dem Einfamilienhaus in Meisterschwanden Teesorten mischt, geht sie einer Arbeit nach, die seit Jahrzehnten in der Familie praktiziert wird. Die Geschichte des Teehauses Stern begann vor 90 Jahren mit einem Mann, der seine Stelle verlor, und seiner Ehefrau, die eine Einkommensquelle für ihre Familie suchte.  

Anna Stern-Wälti war die zweite und wesentlich jüngere Ehefrau von Pfarrer Theodor Stern. Der Geistliche entschied sich, dass er nur Erwachsene taufen möchte und keine Kinder. Diese Einstellung kostete ihn seine Stelle, zwar fand er einen Job als Berzikshelfer in Langenthal, doch der brachte wenig Geld ein. 

Anna Stern-Wälti war entschlossen, das Einkommen der Familie aufzubessern und gründete ein eigenes Tee- und Kaffeegeschäft. In Langnau entstand eine kleine Kaffeerösterei, die bis in die 60er-Jahre betrieben werden wollte. Eines der beliebtesten Produkte im Sortiment war früher Pfarrer Sterns Familienkaffee. Das Heissgetränk durften auch Kinder trinken, da es sich dabei um einen Kaffeeersatz handelte. Geschmack und Farbe ähnelten zwar Kaffee, aber weder Kaffeebohnen noch Koffein waren enthalten. 

1991 schloss das letzte Ladenlokal seine Türen

Doch zurück nach Meisterschwanden ins Wohnzimmer von Mirjam Sigg. Auf dem Tisch stehen die gelben Blechdosen von der Theo Stern Langnau i./E. Das Geschäft erhielt sie zusammen mit Bestellscheinen, Restbeständen und diversen Unterlagen 2008 von ihrem Grossonkel. Doch wie kam es dazu, dass Mirjam Sigg, geborene Stern, das Tee-Unternehmen der Familie übernahm? «Es wurde nach einer Nachfolge gesucht und da ich gelernte Drogistin bin, wurde ich angefragt», erzählt Sigg. Seit 1991 gibt es keinen «Teehaus Stern»-Laden mehr. Die Produkte werden auf Bestellung versendet, 2010 entstand der erste Onlineshop. 

Mit dem Teehausstern übernahm die 49-Jährige nicht nur Inventar und Erinnerungsstücke aus vergangener Zeit, sondern auch Geschichten, die sich über Generationen der Familie Stern erstreckt. «Ich habe immer gewusst, dass das Geschäft existiert, aber ich war nie selbst vor Ort», erzählt sie. Für ihre Website trug sie aber alle Stationen, welche das Teehaus Stern durchlief, zusammen und sprach dafür mit verschiedenen Teilen der Verwandtschaft. 

Teemischungen werden auch auf Anfrage gemischt

Wer die Werkstatt von Sigg betritt, riecht den Tee, der hier gemischt und abgefüllt wird, obwohl die getrockneten Kräuter und Früchte luftdicht in grossen Aluminiumtonnen gelagert werden. Einige wenige der angebotenen Teesorten hat Sigg von ihren Vorgängern übernommen, wie zum Beispiel den Anis-Fenchel-Kümmeltee oder gewisse Schwarz- oder Kräuterteesorten. Viele Teesorten mischt Mirjam Sigg jedoch auch selbst an. «Ich habe zum Beispiel eine Gute-Nacht-Tee-Komposition nach eigenem Rezept», erklärt sie. 

Welche Kräuter die Kundinnen und Kunden beim Übergang ins Traumland unterstützen können, weiss die Drogistin noch aus ihrer Ausbildung. «Hopfen, Lavendel und Melisse können beruhigend wirken.» Teilweise mischt Sigg, die heute als Medizinische Praxisassistentin arbeitet, auch Tees auf Anfrage. So hat sie für einen Kunden auch eine wassertreibende Mischung hergestellt, die er seit da regelmässig bei ihr ordert. Die fertigen Teesorten bestellt Sigg bei grösseren Vertreibern in der Schweiz oder Deutschland. Wo immer sie kann, achtet sie auf Bioqualität. Das Sortiment wechselt laufend, was auch ihren Kunden zu gefallen scheint. Einen Bestseller könne sie schwer eruieren, sagt die 49-Jährige. 

«Ich habe das Gefühl, es wird durchprobiert.»

Das Vertreiben von Tee ist für die Mutter von drei erwachsenen Kindern vor allem ein Hobby: «Eines, dass ich mit Liebe mache», sagt sie. Im Durchschnitt hat sie pro Woche eine bis zwei Bestellungen, teilweise aber auch von Firmen. Im Sommer gehen teilweise auch über Wochen keine Bestellungen ein. 

Eine Übergabe des Teehauses Stern an die nächste Generation steht derweil noch nicht an, sagt die Meisterschwandnerin. Hilfe erhält sie zwar immer wieder von ihrer Tochter, die ihr beim Verzieren und Beschriften von Firmengeschenken hilft, Interesse an einer Übernahme habe sie aber noch nicht gezeigt. «Wer weiss, vielleicht führe ich das Geschäft auch bis zum 100-Jahr-Jubiläum weiter», sagt Mirjam Sigg-Stern und lacht. 

Aargauer Zeitung, Anja Suter, 23.02.2022, 16:00 Uhr

Kontakt

Fragen zu den Tees oder deiner Bestellung? Ich bin gerne für dich da.

Teehaus Stern

Inhaberin: Mirjam Sigg-Stern
Delphinweg 4
5616 Meisterschwanden

Telefon

056 670 17 55

E-Mail

info@teehausstern.ch